Die Senioren-Union stellt sich vor
Die SeniorenUnion
Theo Winkel, Vorsitzender
Friedrich Krings, Stellvertreter
Wolfgang Keimer, Stellvertreter und Geschäftsführer
Die Beisitzer:
Jürgen Rausch (Rieden); Herbert Klabautschke (Thür); Roman Stoll (Mendig); Heinz Lempertz (Mendig); Trude Hermann (Thür); Gerald Frank (Mendig), Gerlinde Scheuren (Bell)
So erreichen Sie uns:
CDU – Gemeindeverband Mendig
Senioren – Union
Vorsitzender Theo Winkel
Dünnwaldstraße 3
56743 Mendig
02652 / 3397
0160-96047690
stellv. Vorsitzender/Geschäftsführer
Wolfgang Keimer
Siegfriedstraße 4
56743 Mendig
02652 / 51218
WolfgangKeimer(at)freenet.de
Terminplan 2010
Donnerstag, den 19.08.2010
Fußgänger Rallye IV in Rieden
Einladung bereits verteilt Bitte bald anmelden!!
Mittwoch, den 01.09.2010
Sommertour mit Heinz Lempertz
Mittwoch, den 13.10.2010
Besonderes aus Thür
danach Vorstandssitzung
Dienstag, den 19.10.2010
Wanderung II mit Lilo und Uschi
Mittwoch, den 20.10.2010
JHV der Kreissenioren - Union in Welling!!!
Freitag, den 26.11.2010
Jahresabschlussfeier in Bell
Heilstollen im Bundenbacher Schieferbergwerk fand Interesse der Mendiger Senioren-Union
Mendig. Der Erholungsort Bundenbach im Hunsrück hat es verstanden, aus einem ehemaligen Schieferbergwerk eine Schaugrube und einen Therapiestollen zu schaffen. Verständlich, dass die Senioren-Union der Verbandsgemeinde Mendig (SU) für diese kommunale Aktion ein besonderes Interesse zeigte und zu einer Besichtigungsfahrt einlud.
Bei strahlendem Sonnenschein und mit 31 Teilnehmern startete die Gruppe um 9 Uhr ab Albertinum am Lava-Dome und erreichte nach nur 90 Minuten den 1040 Einwohner zählenden Ort, der durch den Schieferbergbau und die bedeutenden Fossilienfunde eine Bekanntheit weit über die Landesgrenze hinaus erreicht hat. Ohne große Mühe konnten nach herzlicher Begrüssung durch Ortsbürgermeister Klaus Hartmann die Mendiger Senioren die terassenähnlich liegenden Abbaue und
Weitungen im Berginnern besichtigen und sahen phantastische Quarzadern im Wechsel mit graublauem Schiefergestein und hin und wieder goldglänzende Pyrite. Eine ausgezeichnete Führung in den handgepickelnden Stollen und Abbaue wies auf Schürfungen im Mittelalter und wahrschein auch schon in der Römerzeit hin. Heilpraktiker Edmund Esch erklärte in der 1964 endgültig eingestellten Grube den von den touristischen Befahrungen räumlich abgetrennten Heilstollen : " Die klimatischen Bedingungen im Stollen sind von einer konstanten Temperatur zwischen 8 und 9 Grad Celsius, eine relative Luftfeuchtigkeit von über 90 % sowie fast staubfreie Luft gekennzeichnet." Nach seinen Erfahrungen dürften auch die Mendiger Lava-Keller diese Bedingungen erfüllen.
Bereits im November hatte die CDU-Landtagsabgeordnete Hedi Thelen einen Antrag des damaligen Stadtbürgermeisters Achim Diensberg aufgegriffen und wartet nun auf eine Stellungnahme der Landesregierung.
In jedem Fall wollen die Mendiger mit den Bundenbacher hierzu im engen Kontakt bleiben.
Nach dem Mittagessen stand die Besichtigung der Keltensiedlung Altburg auf dem Programm, für das eine engagierte junge Führerin, die Mendig und sein Bier schätzt, gewonnen werden konnte. Die Altburg ist eine vom 3. bis 1. Jahrhundert v. Chr. genutzte keltische Kleinburg, deren menschliche Anwesenheit 20 Jahre vor Caesar endete.
Nach den Ausgrabungen durch das Rheinische Landesmuseum Trier in den Jahren 1971 bis 1974 wurde die Anlage vollständig rekonstruiert und 1988 zur Besichtigung freigegeben.
Zum Abschluß der von SU-Vorstandsmitglied Heinz Lempertz organisierten Informationsfahrt überraschte Bundenbachs Bürgermeister Hartmann mit Bergmannschnaps für alle und einem keltischen Halsband-Replikat als Dank für den Mendiger Mühlsteinorden, den Schreinermeister Peter
Nachtsheim gekonnt gefertigt hatte. Vorstandsmitglied Jürgen Rausch aus Rieden dankte dem Organisator für diese wiederum voll gelungene "Senioren-Begegnung auf Rädern", die am 1. September mit einer Fahrt zum Niederwald-Denkmal eine feucht-fröhliche Fortsetzung erfahren wird.
Besuch der Deponie Eiterköpfe

- Hermann Krampen, Geschäftsführer Deponiezweckverband Eiterköpfe erklärt den Mendiger Senioren diese moderne Anlage.
Heinz Lempertz hatte für die Senioren – Union im CDU – Gemeindeverband Mendig diese Besichtigungstour zur Mülldeponie Eiterköpfe organisiert. Fünfzig Anmeldungen und nur dreißig Plätze. Bei soviel Interesse wurde gleich für den September eine zweite Tour abgesprochen. Geschäftsführer Hermann Krampen begrüßte die Besuchergruppe aus Mendig bei strahlendem Sonnenschein. Über 2 Stunden wurden die Senioren in die umfangreichen Aufgaben der Zentraldeponie des Deponiezweckverbandes Eiterköpfe eingewiesen. Zwischendurch gab es bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit sich etwas zu erholen und Fragen zu stellen. Jörg Lempertz, der CDU – Vorsitzende Gemeindeverband Mendig stellte sich ebenso, wie Hermann Krampen den vielen Fragen. Ein interessanter Film ließ die Entstehung dieser modernen, umweltfreundlichen Anlage Revue passieren. Für die 400.000 Einwohner der Landkreise Mayen – Koblenz, Cochem – Zell und der Stadt Koblenz wird diese Zentraldeponie mit viel Erfolg betrieben. Abschließend sei festgestellt, es war wieder eine gelungene, interessante Veranstaltung der Senioren – Union. Wolfgang Keimer bedankte sich für die Senioren beim Geschäftsführer Hermann Krampen und überreichte ein Präsent.

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